Jürgen Milski: Vom Reality-Star zur TV-Legende nach «Big Brother»
Jürgen Milski, bekannt aus «Big Brother», reflektiert über seine Karriere und die Herausforderungen nach dem Reality-Format, das sein Leben veränderte. (Urheber/Quelle/Verbreiter: )

Jürgen Milski, der einzige Bewohner des «Big Brother»-Hauses, der auch 25 Jahre nach dem umstrittenen TV-Experiment noch aktiv im Reality-Fernsehen ist, hat sich nun zu seinen Erfahrungen geäußert. Rückblickend bezeichnet er die Zeit nach der Show, in der er den zweiten Platz belegte, als «schlimmste Zeit» seines Lebens, die sich jedoch letztlich als das Beste erwies, was er je getan hat.

Ein Leben im Rampenlicht

In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur erklärte Milski, dass die wahre Gefangenschaft für ihn erst mit dem Bekanntheitsgrad nach der Show begann. Er war nicht auf den Hype vorbereitet und verbrachte viel Zeit zu Hause. Ein prägendes Erlebnis war ein Schwimmbadbesuch mit seiner Tochter in Köln, bei dem er aufgrund der zahlreichen Fans von den Mitarbeitern des Freibades abgeschirmt wurde. Er erinnert sich: «Eigentlich fehlte nur noch das Schild ‚Füttern verboten‘. Damit war mein kleines, glückliches, zufriedenes Leben am Arsch.»

Zurück zur Normalität?

Nach diesem Vorfall lehnte Milski sämtliche Angebote für TV-Shows, CD-Aufnahmen und Werbedeals ab und wandte sich an das Team um «Big Brother»-Produzent Rainer Laux mit der Frage: «Wie lange dauert das jetzt, bis die Leute mich wieder vergessen?» Monate später, nach einer Rückkehr zu seinem alten Job bei Ford, begann er, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Sein Ziel war es, seiner Familie ein Haus zu kaufen.

Eine erfolgreiche Karriere im Reality-TV

Heute ist Jürgen Milski seit 25 Jahren als Reality-Star aktiv, unter anderem bei «Kampf der Realitystars» und «Promi Big Brother». Zudem tritt er als Partysänger auf Mallorca auf und hat sich mittlerweile mehrere Häuser gekauft. Milski erklärt, dass er, im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, ein ruhiges Leben führt, da er den Ruhm nie zum Mittelpunkt seines Lebens gemacht hat. Rückblickend betrachtet, war die Entscheidung, eine TV-Karriere zu verfolgen, die beste, die er treffen konnte.


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